Das Industrial-Team von Livingstone hat die Gesellschafter der vitronet Holding beim Verkauf einer bedeutenden Minderheitsbeteiligung an die RWE Deutschland AG beraten.
vitronet mit Sitz in Essen ist ein Anbieter von schlüsselfertigen Glasfaserinfrastrukturlösungen, der sich auf den Ausbau von Breitbandnetzen spezialisiert hat und ein komplettes Leistungsspektrum von der Projektmanagementberatung bis zur Wartung und Instandhaltung anbietet. Das Unternehmen unterhält und wartet über 10.000 km Glasfaserkabel, unter anderem für Unternehmen der RWE Deutschland Gruppe. Zu den Kunden zählen Telekommunikationsanbieter, Kabelnetzbetreiber, Energieversorger und Stadtwerke. vitronet kombiniert eigene und fremde Glasfasernetzabschnitte und schließt Versorgungslücken durch die Verlegung von Breitbandkabeln.
„Moderne IT- und Kommunikationstechnologien sind ohne Glasfaser nicht mehr denkbar. Mit RWE haben wir jetzt den richtigen Partner, um unser Geschäft zügig auszubauen“, sagt Harald Ross, Geschäftsführer der vitronet Gruppe.
Die Glasfaser ist das Herzstück der Informationsgesellschaft. vitronet ist mit seiner Technologie auf dem besten Weg, einer der großen Akteure beim Auf- und Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Deutschland zu werden. Das Investment von RWE unterstreicht den bisherigen Erfolg von vitronet und eröffnet neue strategische Möglichkeiten“, ergänzt Willi Mannheims, Mitglied der vitronet Geschäftsführung und Partner der Ventizz Capital Partners Advisory AG.
Der Ventizz Capital Fund IV L.P. investierte Anfang 2010 in vitronet und ermöglichte mit seinem Investment die weitere Expansion von vitronet in der Zwischenzeit.
Dies ist die vierte Transaktion, bei der Livingstone die vitronet Gruppe innerhalb der letzten zwei Jahre beraten hat. Zuvor hatte Livingstone bereits bei der Erstinvestition von Ventizz sowie bei den Akquisitionen der Siemens-Datennetzsparte und der GILD.e mbH beraten.
